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Der besondere Dreh an seiner Untersuchung besteht darin, dass er das gallische Dorf nach streng politikwissenschaftlichen Kriterien untersucht. [...] Wenn Sie wissen wollen, warum Idefix, der Hund von Obelix, ein Umweltpolitiker ist, dann sind Sie mit diesem witzigen Bändchen sehr gut bedient. So viel sei hier schon verraten: Die Rolle von Troubadix wird gerne unterschätzt. Und die Hinkelsteine? Dienen sie zur Abschreckung? Sind die Seeräuber eine geheime Division der Römer? Lesen Sie selbst! (Stefan Wirner: Die spinnen, die Finnen! In: Jungle World 16.08.2007)
nun habe endlich auch ich das Buch "Politix" durchgelesen. Ich muß sagen, daß ich im Großen und Ganzen von dem Buch und der Art, wie es geschrieben ist, angetan bin. Es ist gewiß ein Buch von einem Fan füür Fans (oder zumindest intensivere Asterix-Leser). Es beinhaltet eine ganze Reihe von durchaus interessanten Denkansätzen und sehr treffenden, zuweilen scharfsinnigen Analysen verschiedener Stellen der Asterix-Comics. Teilweise handelt es sich um Denkansätze, die man selbst sich schonmal in diese Richtung überlegt, aber nie wirklich ausformuliert hatte, teilweise handelt es sich um ganz neue Gesichtspunkte, auf die man nie von selbst gekommen wäre. Dabei würde ich Herrn Karjalainen nicht vorwerfen wollen, einseitig bestimmte Bände zu oft verwendet zu haben. Es versteht sich von selbst, daß die Dorfabenteuer, insbesondere die des mittleren Asterix-Zeitalters, in der die Entwicklung des Dorflebens besonders ausführlich dargestellt wurde, am ergiebigsten sind. Das Buch liest sich doch sehr flüssig und scheint zumindest für den Poltikwissenschaftslaien (der ich freilich zu 100% bin) das richtige Maß zwischen wissenschaftlichem Ansatz und lockerem Umgang mit Schemata zu finden. (von "Erik", aus dem Forum des Asterix-Archivs [Forum Asterixgeplauder, Topic: Politix und interessante Ideen] auf www.comedix.de)
Glaubt man den Filmkritikern, könnte das Großprojekt "Asterix und die Olympischen Spiele", das zur Zeit in den norwegischen Kinos läuft, eine Dosis Zaubertrank gebrauchen. Die letzten Hefte der Comicserie haben auch nicht überzeugt. Trotzdem ragt Asterix mit seinen über 20 legendären Heften wie ein Leuchtturm aus den europäischen Comicserien heraus. Insofern war es an der Zeit, das Weltbild dieser Serie einer endgültigen Analyse zu unterziehen.
Das Buch des Finnen Keijo Karjalainen "Politix Asterix und Politik" (deutsche Ausgabe im Saxa-Verlag 2007, finnische Ausgabe 2006) erörtert mit politikwissenschaftlichen Fachtermini die politischen Machtverhältnisse und Konflikte im Asterix-Universum. Der 32-jährige Karjalainen ist Politikwissenschaftler und arbeitet im finnischen Außenministerium. Das 160 Seiten starke Buch kann sowohl als Querlesen von Asterix genutzt werden als auch als - eventuell etwas ungewohnte - satirische politikwissenschaftliche Analyse. [...] (Morten Harper, Asterix og geopolitikken. In: Le Monde diplomatique Norwegen)
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